BWV 100   Was Gott tut, das ist wohlgetan III
1. Coro
Corno I/II, Tamburi, Flauto traverso, Oboe d'amore, Violino I/II, Viola, Continuo
  Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Es bleibt gerecht sein Wille;
Wie er fängt meine Sachen an,
Will ich ihm halten stille.
Er ist mein Gott,
Der in der Not
Mich wohl weiß zu erhalten;
Drum lass ich ihn nur walten.
2. Aria (Duetto) A T
Continuo
  Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Er wird mich nicht betrügen;
Er führet mich auf rechter Bahn,
So lass ich mich begnügen
An seiner Huld
Und hab Geduld,
Er wird mein Unglück wenden,
Es steht in seinen Händen.
3. Aria S
Flauto traverso solo, Violoncello, Continuo
  Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Er wird mich wohl bedenken;
Er, als mein Arzt und Wundermann,
Wird mir nicht Gift einschenken
Vor Arzenei.
Gott ist getreu,
Drum will ich auf ihn bauen
Und seiner Gnade trauen.
4. Aria B
Violino I/II, Viola, Continuo
  Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Er ist mein Licht, mein Leben,
Der mir nichts Böses gönnen kann,
Ich will mich ihm ergeben
In Freud und Leid!
Es kommt die Zeit,
Da öffentlich erscheinet,
Wie treulich er es meinet.
5. Aria A
Oboe d'amore, Violoncello, Violone, Continuo
  Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Muss ich den Kelch gleich schmecken,
Der bitter ist nach meinem Wahn,
Lass ich mich doch nicht schrecken,
Weil doch zuletzt
Ich werd ergötzt
Mit süßem Tost im Herzen;
Da weichen alle Schmerzen.
6. Coro
Corno I/II, Tamburi, Flauto traverso, Oboe d'amore, Violino I/II, Viola, Continuo
  Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Derbei will ich verbleiben.
Es mag mich auf die rauhe Bahn
Not, Tod und Elend treiben,
So wird Gott mich
Ganz väterlich
In seinen Armen halten;
Drum lass ich ihn nur walten.


Besetzung   Soli: S A T B, Coro: S A T B, Corno I/II, Tamburi, Flauto traverso, Oboe d'amore, Violino I/II, Viola, Violoncello, Violone, Continuo
Entstehungszeit   1732
Text   Samuel Rodigast 1674
Anlass   unbekannt
Diskussion   Aryeh Oron Julian Mincham

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